Dem Festivalmotto „Reisende“ folgend, führte die musikalische Reise des Eröffnungsabends der emsiana 2026 durch mehrere Länder und Epochen.
Losmarschiert wurde mit funkelnder Musik aus der Streicherserenade von Mieczysław Karłowicz. Einen ersten großen Halt legte man in Paris ein, wo Cécile Chaminades berühmtes Concertino für Flöte, Harfe und Streicher ein hochromantisches Werk erklang. Flankiert wurde das Concertino vom Stück „Entr’acte“ von Jacques Ibert, einem Duo für Flöte und Harfe, gespielt von Natalia Téllez Ramirez und Lisa-Maria Hilti. Nach der sehr persönlichen Festrede der neuen Leiterin des Jüdischen Museums Hohenems, Irene Aue-Ben-David, reiste man musikalisch weiter nach England. Dem Landleben und der folkloristischen Musik dort verbunden, erklangen drei Sätze aus der English Suite von Paul Lewis, die mit einem „Jaunt“ (Ausflug) vergnügt endete.


Den Abend beschlossen Orchester, Chor und Publikum gemeinsam mit dem „Emser Liadle“, dieses Jahr stimmkräftig unterstützt vom Gesangverein Nibelungenhort Hohenems.
Die tonart Sinfonietta, das Kammerorchester der tonart Musikschule, bestehend aus Lehrenden, ehemaligen SchülerInnen, StudentInnen und Freunden, zeigte sich unter der Leitung von Markus Pferscher in Bestform und löste – gemeinsam mit der Solistin – im vollbesetzten Hohenemser Markus-Sittikus-Saal große Begeisterung aus.

Im Anschluss an das Konzert begleiteten das Saxophon Quartett der Klasse Martin Franz und das Trio "Farabutti" der Klasse Attila Krakó die Gäste auf ihrem Weg zu den Ausstellungen der emsiana 2026.

Sonntag, 29. Nov. 2026
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